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Ausbildung zur/m Orthoptistin/en

orthoptik-logo.gif Staatliche Lehranstalt für Orthoptistinnen und Orthoptisten der Universitäts-Augenklinik Bonn

 

 

 

Leiterin: Prof. Dr. B. Wabbels
Leitende Lehrorthoptistin: Bianka Kobialka

Ansprechpartnerin: Simone Schmitz
Telefon: 0228/287 - 15612
Fax: 0228/287 - 14692
E-Mail: simone.schmitz@ukb.uni-bonn.de

 

Ausbildung zur Orthoptistin

Die Ausbildung zur staatlich geprüften Orthoptistin dauert 3 Jahre und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht. Der theoretische Unterricht gliedert sich in folgende Fächer:

    • Orthoptik und Pleoptik
    • allg. Augenheilkunde
    • Neuroophthalmologie
    • Augenbewegungsstörungen
    • Physik, Optik, Brillenlehre
    • spezielle Anatomie und Physiologie
    • allgemeine Anatomie und Physiologie
    • allgemeine Krankheitslehre, Kinderheilkunde
    • Arzneimittel
    • Hygiene
    • Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde

Während des praktischen Unterrichts werden Untersuchungstechniken, Befunderhebung, Behandlungsplanung und -durchführung bei Patienten aller Altersgruppen, überwiegend bei Kindern, erlernt.

Die Lehranstalt verfügt über 6 Ausbildungsplätze pro Kurs.

 

Nächster Ausbildungskurs: 01.10.2019

Ausbildungsvoraussetzungen:

Mindestens Realschulabschluß (bzw. gleichwertige Ausbildung mit guten Zensuren in Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie und Physik) oder Abitur. Mindestalter 18 Jahre, gesundheitliche Eignung, ausreichendes Sehvermögen. Bewerbungsunterlagen können unter obiger Adresse angefordert werden. Bei Interesse bieten wir die Möglichkeit zur Hospitation. Schulgeld wird nicht erhoben, es wird aber auch keine Ausbildungsvergütung gewährt. Kosten für Lehrbücher müssen selbst getragen werden. Eine Förderung gemäß BaföG ist möglich. Eine preisgünstige Unterkunft im Personalwohnheim kann in der Regel angeboten werden.

 

Berufsbild der Orthoptistin

Der Beruf der Orthoptistin gehört zur Gruppe der medizinischen Fachberufe im Gesundheitswesen. Die Aufgabe ist, bei der Vorsorge (Prävention), bei der Untersuchung (Diagnose) und bei der Behandlung (Therapie) von Störungen des Einzelauges (Pleoptik) und von Störungen im Zusammenwirken beider Augen (Orthoptik), hervorgerufen durch Schielerkrankungen, Sehschwäche, Fehlsichtigkeiten und Augenzittern (Nystagmus), mitzuwirken. Orthoptistinnen arbeiten in orthoptischen Einrichtungen an Universitäts-Augenkliniken, Allgemeinen Krankenhäusern, Neurologischen Kliniken und bei niedergelassenen Augenärzten. Weiterhin sind sie tätig an Frühförderstellen, Rehabilitationseinrichtungen sowie an Einrichtungen für Sehbehinderte und Blinde.

(nach: Berufsverband der Orthoptistinnen Deutschlands e. V., www.orthoptik.de)

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